Navigation: Über uns > Reisen mit kokoro > Reisebericht: Hanami Premium 2016

Reisebericht: Hanami Premium 2016







Die "Hanami Premium" gehört mittlerweile zu unseren Bestsellern, verbindet sie doch das, was wir an Japan so lieben perfekt in einer einzelnen Reise: Moderne, Traditionen und die wunderschöne Kirschblüte.
Die parallel stattfindende Gruppenreise "Sakura Premium" musste aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung einiger Reisender mit der Hanami zusammengeschlossen werden. Auf diese Art und Weise konnten die Hanami Premium Reisenden einige der Inhalte der Sakura Reise mitmachen und die Sakura Premium Reise musste nicht gekürzt werden.





Tag 1 (15.3.2016) - Abreise
Abflug der Gruppe aus Deutschland.

Tag 2 (16.3.2016) - Ankunft in der großen Stadt
Die Gruppe landete in Tôkyô und machte sich dann auf ins Ryokan. Dort angekommen machten wir alle ein Päuschen. Unsere Unterkunft lag im Stadteil Shin-Ôkubo. Für Touristen eher unbekanntes Pflaster, doch wir begrüßen immer Gegenden, wo man mal Abseits der großen Touristen-Ströme Tôkyô kennenlernen kann. Nahe des Bahnhofs gab es viele Restaurants. Gleich um die Ecke der Unterkunft genossen wir die Ruhe einer kleineren Nachbarschaft.
Anschließend ging es dann am Nachmittag nach Shinjuku (war übrigens nur einen kleinen Spaziergang entfernt). Dort genossen wir vom Rathaus die Aussicht auf die große Metropole.
In Shinjuku befindet sich auch das Square Enix Café, in dass es die Gruppe gleich mehrfach verschlagen hat.

nach oben



Tag 3 (17.3.2016) – Tôkyô: Geschichte und Moderne
Unser erster ganzer Tag in Japan begann mit einer gemütlichen Bootsfahrt hinaus zur künstlichen Insel Odaiba. Vorbei an Tôkyôs Wahrzeichen wie dem Tôkyô Tower und der Rainbow Bridge. Auf Odaiba angekommen, statteten wir dem berühmten Gundam einen Besuch ab. Anschließend hatte jeder ein wenig Freizeit um zu Shoppen oder ein Päuschen zu machen. Am Nachmittag besuchten wir den Tempel Zôjôji, zu Fuße des Tôkyô Tower. Diese große Anlage liegt inmitten der wuseligen Stadt wie eine grüne Oase zum Besinnen und Entspannen. Für uns einer der absolut sehenswertesten Orte Tôkyôs, zeigt es doch Japans Kontraste besonders eindrucksvoll.
Wer wollte konnte am Abend noch "Tôkyô One Piece Tower" besuchen, ein kleiner Vergnügungspark unter dem Tokyo Tower gewidmet der Anime/Manga-Serie One Piece.

nach oben



Tag 4 (18.3.2016) – Fischmarkt und Kaiser
Am Morgen statteten wir dem geschäftigen Fischmarkt Tsukiji einen Besuch ab. Eigentlich ging es im Anschluss laut Plan zum Kaiserpalast und dessen Garten, doch durch unglückliche Umstände war dort geschlossen. Als Ersatz sind wir dann in den Hibiya Park gegangen und haben dort ein Päuschen gemacht.
Im Anschluss besuchten wir Harajuku, DIE Fashion-Meile schlechthin. Hier hatten alle Reisenden ein wenig Freizeit, ehe wir zum Abschluss des Tages den Meiji Schrein besuchten. Der Meiji Schrein ist immer wieder gern Kulisse für traditionelle Hochzeiten und auch dieses Mal hatten wir Glück und konnten ein Hochzeitspaar dort sehen.


nach oben



Tag 5 (19.3.2016) – Kamakura
Wir machten einen Ausflug in die nahegelegene kleine Stadt Kamakura, um uns ein wenig von der Großstadt zu erholen. Kamakura bietet viele schöne Tempel und Schreine. Leider war das Wetter zu anfangs sehr schlecht und es regnete in Strömen. Gegen Nachmittag klarte sich das Wetter allerdings auf und wir konnten sogar noch einen kleinen Abstecher zum Meer machen.

Wir begannen also am verregneten Hasedera Tempel, der uns trotz Regen mit einigen zaghaften Blüten empfing. Anschließend ging es zum großen Buddha des Kotokuin Tempels. Vorher machten wir aber noch einen Stopp, um uns mit "Daibutsu Yaki" zu stärken, einer Süßigkeit ähnlich Taiyaki (Gebäck gefüllt mit roten Bohnen).

nach oben



Tag 6 (20.3.2016) – Akihabara und Yasukuni Schrein
Unser Tag begann auf vielfachen Wunsch in Akihabara. Nach ein bisschen Freizeit zum Shoppen ging es weiter zu einem ungeplanten Stopp am Yasukuni Schrein. Da wir ja ein paar Tage zuvor leider nicht in den Kaiserpalast gehen konnten, hielten wir als Ausgleich also heute am Yasukuni Schrein, denn dort waren die Kirschblüten angeblich schon schön aufgeblüht. So ganz wirklich viel konnte man noch nicht sehen bei den meisten Bäumen. Doch etwas versteckt fanden wir dann doch ein paar wunderschöne Bäume in fast voller Blüte. Spannenderweise steht am Yasukuni der "offizielle Baum" für die Kirschblüten-Diagnose, so dass dort immer viele Fernsehteams am Morgen unterwegs sind. Diese stürzten sich auch gleich auf unser Grüppchen und baten um ein Interview.
Am Abend ging es dann nach Shibuya und dem treuen Hund Hachiko.



Matsushima
Der "Sakura Premium" Teil ging also heute nach Matsushima, einer der sogenannten "3 (schönsten) Ansichten" Japans. Matsushima ist eine wunderschöne Küstenlandschaft nördlich von Tôkyô. Den Anfang machte eine Bootstour durch die vielen kleinen Inselchen, ehe sich das Grüppchen im Teehaus des Daimyô bei Grüntee stärkte. Anschließend wurden die begehbaren Inselchen erkundet.

nach oben



Tag 7 (21.3.2016) – Tôkyôs neues Wahrzeichen
Am Vormittag machten wir uns auf nach Asakusa, dem alten Vergnügungs- und Ausgehviertel in Tôkyô. Wo einst die ersten Kinosääle Tôkyôs standen, findet man heute vornehmlich Touristen um den großen Tempel Sensôji. Wir spazierten durch die ehemalige Pilgerstraße Nakamise, die heute allerhand Nippes und Souvenirs bietet. Für den Rest der Reise zogen wir uns ein Wahrsagezettelchen (Mikuji) und erfuhren unsere Zukunft.
Am Nachmittag stand der Besuch des Skytree auf dem Programm. Der Skytree mit seinen 634 Metern überragt seit 2012 die Skyine der Metropole.

nach oben



Tag 8 (22.3.2016) – Weiterfahrt nach Kyôto
Am Morgen ging es für die Gruppe also weiter zu unserem nächsten Stopp: Kyôto. Natürlich nahmen wir hierzu den Schnellzug Shinkansen. In Kyôto angekommen, machten wir uns gleich auf, das Schloß des Shôgun Tokugawa dort zu besichtigen. Die üppige Anlage bot uns historische Atmosphäre und zeigte uns japanische Kunst in vielen Facetten. Unsere Unterkunft war dieses Mal auch eine kleine Besonderheit. Es gab dieses Mal Frühstück dabei (japanisch und westlich) und im Restaurant trafen sich am Abend alle, um die Kyôtoer Küche zu probieren. Es gab hier auch das Kaiseki, das traditionelle Mehrgängemenü mit allen Köstlichkeiten der alten Kaiserstadt.
Die Unterkunft lag im ruhigeren Norden von Kyôto und bot einen Einblick in eine kleinere Nachbarschaft.



Kôyasan und die Tempelübernachtung
Für den "Sakura Premium" Teil der Reise ging es statt nach Kyôto erst einmal zu einem erholsamen Stopp zum Kôyasan. Kôyasan ist einer der heiligsten Berge Japans und beherbergt die Begräbnisstätte Oku no in, auf der Shogûne, Kaiser und Feldherren ihre letze Ruhestätte fanden. Hier kam die Gruppe in den Genuss einer Tempelübernachtung bei den Mönchen vom Kôyasan. Zu dieser Übernachtung gehörte eine traditionell buddhistische (also vegane) Mahlzeit am Abend und Morgen.
Man darf nur kein Langschläfer sein, denn so ein Tempeltag beginnt bei Sonnenaufgang mit dem Morgengebet. Natürlich ist eine Teilnahme freiwillig aber definitiv eine einmalige Erfahrung.

nach oben



Tag 9 (23.3.2016) – Nara
Nara haben wir immer gern im Programm, bietet die alte Stadt etwas südlich von Kyôto doch unzählige Tempel und einen wunderschönen Schrein. Unser Hanami Grüppchen machte sich an diesem Tag auf, um Nara zu besuchen. Unser Hotel hatte einen eigenn Schuttlebus, mit dem die Reisenden zum U-bahnhof gelangten. Den nutzen wir natürlich heute mal. Also weiter ging es mit der Bahn nach Nara.
Nach einem kleinen Halt im Garten des Yoshikien, einem kleinen aber wunderschönen Landschaftsgarten, besuchten wir den berühmten großen Buddha in der Halle des Tôdaiji Tempels. Trotz unzähliger Besuche hier, ist die Halle doch auch für uns Reiseleitungen immer wieder eindrucksvoll.
Die vielen freilaufenden Rehe sind übrigens heilig, gelten sie doch als Botschafter der Götter. Daher sind die Rehe in Naras Rehpopulation tatsächlich wild und keine Haustiere.
Nach dem Buddha besuchten wir noch den Kasuga Schrein. Einen Schrein bekannt für seine vielen Laternen. Der Kasuga Schrein steht inmitten von Naras üppigem Wald.

nach oben



Tag 10 (24.3.2016) – Der Philosophenweg
Heute spazierten wir durch Kyôtos Osten, genauer gesagt am sogenannten Philosophenweg entlang. Wir starteten am Ginkakuji, dem Silberpavillon und seinem recht exzentrischen Trockenlandschaftsgarten. Während unseres ausgedehnten Spaziergangs entdeckten wir so allerhand und machten eine Pause am kleinen Ôtoya Schrein. Unser Timing war recht gut, blühten zur Zeit unseres Besuchs doch gleichzeitig die Kirschblüten und die Pflaumenblüten am kleinen Schreintor.
Am Nachmittag ging es dann zum Nanzenji Tempel, einem Tempel mit gewaltiger Tempelanlage. Hier bestiegen wir das große Tor, eine alte aber riesige Holzkonsruktion und überblickten die alte Kaiserstadt. Im Garten des Hôjô, der ehemaligen Wohnstätte des Priesters machten wir eine Grünteepause zum Abschluss des Tages.

nach oben



Tag 11 (25.3.2016) – Miyajima und Hiroshima
Heute machten wir wieder einen größeren Tagesausflug. Und zwar ging es nach Hiroshima und Miyajima. Miyajima, die heilige Insel, liegt etwas ausserhalb von Hiroshima und ist berühmt für den Itsukushima Schrein mit seinem "schwebenden Tor". Mit einer Fähre fuhren wir schon zum Anfang am Tor vorbei, ehe wir dann zum Schrein spazierten. Auf Miyajima gibt es, ähnlich wie in Nara, unzählige frei laufende Rehe. Hier darf man sie nur nicht füttern.
Am Schrein wurden wir auch gleich wieder Zeuge einer traditionellen Hochzeitszeremonie. Im Anschluss besuchten wir den Daishôin Tempel, einen wunderschönen Tempel mit unzähligen kleinen Statuen und gelegen in zauberhafter Szenerie. Hier machten wir eine kleine Pause und die Gruppe teilte sich. Im Programm der Sakura Gruppe war ein Besuch der Stadt Hiroshima und des Friedensmuseum, wer wollte, konnte sich also anschließen und musste dafür die Zeit auf der Insel verkürzen. Der Besuch im Museum ist wirklich ein sehr ergreifendes Erlebnis und hat einige Reisende emotional tief berührt.
Der Rest der Gruppe verbrachte also noch etwas mehr Zeit auf Miyajima und konnte noch zum Abschluss einmal durch das Tor laufen, denn wir hatten grade Ebbe.

nach oben



Tag 12 (26.3.2016) – Arashiyama
Bevor wir uns nach Arashiyama aufmachten, machten wir einen Halt am alten Kaiserpalast in Kyôto. Hier waren die Kirschbäume schon in voller Blüte und das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Arashiyama ist eine Gegend im Westen Kyôtos und gekennzeichnet durch den Fluss Hozugawa und dessen Tal. Wir besichtigten den großen Tempel Tenryûji und wandelten durch den wunderschönen Bambushain.
Am Nachmittag fuhren einige der Gruppe noch zum Goldenen Pavillon Kinkakuji und sind zusammen Sushi Essen gegangen.

nach oben

Tag 13 (27.3.2016) – Tausend Tore
Heute besuchten wir den Fushimi Inari Schrein mit seinen tausend Toren. Durch viele viele Tore und viele Treppen hinauf sind wir gewandelt, um den ganzen Schrein zu besichtigen. Ganz oben haben sich einige der Gruppe dann ein kleines Tor beschriften lassen, um es mit nach Hause zu nehmen.
Am Nachmittag ging es dann zur wunderschönen Halle Sanjûsangendô mit ihren über Tausend Statuen des Tausendarmigen. Leider darf man hier Innen keine Fotos machen, daher haben wir nur Aufnahmen von Aussen. Die Halle selbst ist auch so schon recht beeindruckend in ihrer ganzen Länge.
Am Abend besuchten wir dann eine Vorführung der traditionellen Künste Kyôtos in einer kleinen Einführung. Hier erfuhren wir mehr über Maiko Tanz, Bunraku, japanische Comedy - Kyôgen oder Ikebana. Auch wenn diese Vorführung nur eine kurze Angelegenheit ist und man "nur" ein Zuschauer ist, so bietet dieser kleine Einblick doch ein gutes Gefühl für diese Künste. Besonderst spannend ist jedes Mal die Unterhaltung mit unseren Reisenden über die Shô, die japanische Mundorgel und ihre für uns ungewohnt "schief" klingenden Töne.

nach oben



Tag 14 (28.10.2015) – Kyôtos historische Gassen
In Gion, Kyôtos historischem Geisha Bezirk, begann unser Tag. Am kleinen Tatsumi Schrein machten wieder viele Hochzeitspaare Fotos. Dort ist die Kulisse, direkt am kleinen Bachlauf gelegen, auch besonders schön. Von dort ging es zum Yasaka Schrein, ehe wir entlang der kleinen Gassen durch den Bezirk Higashiyama spazierten. Leider wurde das Wetter an diesem Tag etwas schlechter und wir mussten unsere Schirme wieder rausholen.
Den Abschluss unseres leider verregneten letzten Tages bildetete ein Besuch im Kiyomizudera Tempel. Die Haupthalle des Tempels wird von einer gewaltigen Holzkonstruktion getragen und wirkt nicht nur von unten sehr eindrucksvoll. Am Abend traf sich die Gruppe noch im Restaurant, um eine kleine Abschiedsrunde zu veranstalten.

nach oben



Tag 15 (29.3.2016) – Mata ne, Nihon

Früh mussten wir wieder aufbrechen, um zum Flughafen Kansai zu gelangen. Mit dem Airport Express "Haruka" ging es direkt durch nach Ôsaka.

Es waren schöne 15 Tage mit dieser Gruppe, wir entdeckten viel Neues zusammen und hatten wirklich viel Spaß miteinander! Dankeschön!
- Anne

nach oben









Neugierig geworden? Dann begleiten Sie uns doch auf eine Tour wie diese hier. Unsere nächste Kirschblütenreise findet im März statt.
Hier gehts zu den Reiseinformationen für die nächste Kirschblütentour "Hanami Premium".